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Der Bergische WanderBus rollt ab dem 29. März wieder durch die Region

Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Bergische WanderBus ist eine echte Erfolgsgeschichte. Seit seiner Jungfernfahrt im Jahr 2010 lockt die Linie 267 jedes Jahr mehr Fahrgäste an. Das Konzept, die Region an Eifgen und Dhünn zu Fuß und mit dem Bus zu erkunden, ist damit voll aufgegangen. Auch zum Einstieg ist das Bergische Wanderland und das Wegenetz der Dhünnhochfläche ist der Bergische WanderBus ideal. Da er auch zwischen den Reisegärten Schöllerhof und Eifgen verkehrt, kann man von dort wunderbar in die attraktiven Wegenetze einsteigen. In den vergangenen Jahren gab es zudem viel positives Feedback von Gastronomen, die sich an der Wegstrecke der 267 befinden. Sie haben durch den BergischenWanderbus ein größerer Gästeaufkommen festgestellt. „Der WanderBus ist nicht mehr wegzudenken“, sagt daher Odenthals Bürgermeister Wolfgang Roeske stellvertretend für die WanderBus Partner Odenthal, Wermelskirchen und den Rheinisch-Bergischen Kreis.

Fahrdauer und Fahrstrecke
Der Bergische WanderBus startet am 29. März in die neue Saison und fährt bis zum 2. November an Wochenenden und Feiertagen durch die Region. „Wir wollten den April unbedingt schon fahren“, erklärt Reinhard Haase, der beim Rheinisch-Bergischen Kreis für den Öffentlichen Personennahverkehr zuständig ist, warum der WanderBus in diesem Jahr schon vor Ostern den Betrieb aufnimmt. Die Linie 267 verkehrt im 2-Stunden-Takt auf seiner Strecke. Die erste und letzte Fahrt an jedem Tag führen nach Bensberg (Stadtbahn) und Bergisch Gladbach (S-Bahn). Dadurch kommen auch Wanderer und Besucher von außerhalb leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Region und wieder nach Hause zurück.
Fahrtroute: Bensberg (U), Bergisch Gladbach (S), Odenthal Herzogenfeld, Odenthal Kirche, Odenthal-Altenberg, Odenthal Wanderparkplatz Schöllerhof, Wermelskirchen Limmringhausen (Markusmühle), Wermelskirchen Maria in der Aue, Wermelskirchen-Dabringhausen Mitte, Straußenfarm, Wermelskirchen Neuemühle, Wermelskirchen Rathaus, Wermelskirchen Markt/Taubengasse, Wermelskirchen Wanderparkplatz Eifgen (Fahrplan)

Die Fahrt von einer Kommune in die nächste, beispielsweise von Odenthal nach Wermelskirchen kostet in der Preisstufe 2a des VRS-Tarifs 2,80 Euro. Wermelskirchen nach Bergisch Gladbach fällt in die Preisstufe 3, die 5 Euro kostet. „Der Bergische WanderBus ist ein ganz normaler Linienverkehr“, macht Udo Wasserfuhr, Prokurist der Rheinischen Verkehrsbetriebe Köln (RVK), deutlich. „Man kann dafür die VRS-Tickets nutzen.“

Fahrgastzahlen steigen
Im Jahr 2013 stiegen 2.491 Passagiere in den Bergischen WanderBus ein. Das ist ein Plus von 17,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2012 waren es rund 2.000 Gäste. Die meisten Passagiere stiegen am Tag der Deutschen Einheit in den Bergischen WanderBus ein. Damals waren es 103. Im Durchschnitt aller Betriebstage fuhren 37 Fahrgäste mit. An den Haltestellen Altenberg, Reisegarten Schöllerhof und Reisegarten Eifgen betraten die meisten Passagiere den Bus. „Ich bin mir sicher, dass der Bergische WanderBus in diesem Jahr neue Spitzenzahlen schreiben wird“, erklärt Mathias Derlin, Geschäftsführer von Das Bergische. Die Linie 267 hilft bei der Erschließung des Bergischen Wanderlandes.

Mit der 267 ins Herz des Bergischen Wanderlandes
Der Bergische WanderBus bringt die Passagiere ins Herz der Wanderregion. An der Haltestelle Schöllerhof kann man in den Streifzug Eifgenbachweg einsteigen, bis zum Reisegarten Eifgen wandern und mit dem Bus wieder zurückfahren. Der Eifgenbachweg ist gleichzeitig Teil des Wanderwegenetzes Dhünnhochfläche, das im Zuge der Regionale 2010 entstand. In Schöllerhof kann man sich gleichzeitig auf den zertifizierten Fernwanderweg Bergischer Weg begeben und bis nach Essen im Norden oder zum Drachenfels im Süden wandern. In der Gemeinde Odenthal selbst lassen sich auf der Hexenroute und der Mühlenroute interessante Dinge über die Region erfahren und die wunderschöne Landschaft kennenlernen. Mit Umstieg vom Bergischen WanderBus in Dabringhausen Mitte zur Linie 263 erreicht man das große Wandergebiet um die Große Dhünntalsperre. An Deutschlands zweitgrößter Trinkwassersperre gibt es eine Fülle von Wanderwegen. Der Hauptweg führt sogar einmal um das ganze Gewässer herum.
In Eifgen erwartet den Wanderer übrigens, wie auch an vielen weiteren Punkten an der Route des Bergischen Wanderbuses, ein wunderschönes Restaurant. Das Haus Eifgen bietet alles, was ein Wanderer sich nur wünschen kann. „Der WanderBus ist Wirtschaftsförderung. Die Gastronomiebetriebe am Wegesrand profitieren von den Gästen, die den Bus und die Wanderwege nutzen“, weiß Florian Lesske, Wirtschaftsförderer der Stadt Wermelskirchen. Das hat auch Daniel Rößler, Geschäftsführer des Haus Eifgen, festgestellt: „Wir kriegen viel Besuch von Wanderern, die bei uns etwas essen und trinken. Unser Angebot spricht sich aber auch herum, was natürlich tolle Werbung ist.“



Quelle: Rheinisch-Bergischer Kreis